Bronchitis und Asthma bronchiale – Ursachendiagnose







Bronchitis & Asthma Bronchiale

Ursachenorientierte Behandlung chronischer Atemwegserkrankungen – Endlich wieder frei durchatmen

Husten, der nicht aufhört. Atemnot bei kleinster Anstrengung. Das beklemmende Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen. Bronchitis und Asthma gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen der Atemwege. Millionen Menschen sind betroffen – Tendenz steigend. Die Lebensqualität ist oft massiv eingeschränkt: Treppensteigen wird zur Qual, Sport ist unmöglich, nachts wacht man hustend auf, im Winter ist jede Erkältung eine Bedrohung.

Die Schulmedizin behandelt Bronchitis meist mit Antibiotika (oft unnötig, weil viral!), Hustenlösern und bei chronischen Verläufen mit Cortison-Inhalation. Asthma wird standardmäßig mit Cortison-Spray (zur Dauertherapie) und Notfall-Spray (Bronchodilatatoren) behandelt. Diese Medikamente können lebensrettend sein und Symptome kontrollieren – keine Frage. Aber sie behandeln nicht die Ursache.

In meiner naturheilkundlichen Praxis seit 1992 stelle ich die Frage: Warum ist die Lunge, warum sind die Bronchien so anfällig? Was hat das Immunsystem geschwächt? Welche Faktoren triggern die Entzündung, die Überreaktion? Mit der Bioresonanzdiagnostik nach Paul Schmidt kann ich nach den tatsächlichen Ursachen forschen: Allergien (Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Nahrungsmittel), chronische Infektionen (Viren, Bakterien, Pilze in den Atemwegen), geschwächtes Immunsystem (Nährstoffmängel, Darmprobleme), Umweltbelastungen (Feinstaub, Abgase, Rauchen, Schimmel in der Wohnung), chronische Entzündungen.

Wenn wir diese Ursachen angehen, können sich Bronchitis und Asthma oft deutlich bessern – manchmal sogar vollständig zurückbilden. Die schulmedizinischen Medikamente können reduziert oder ganz abgesetzt werden (natürlich immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt!).

Klare Bergluft - Symbolbild für freies Atmen

Freies Atmen in reiner Bergluft – Dieses Gefühl wollen wir zurückgewinnen

Bronchitis – Akut oder chronisch?

Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchialschleimhaut. Die Bronchien sind die Atemwege, die die Luft von der Luftröhre in die Lunge transportieren. Bei einer Entzündung schwillt die Schleimhaut an, produziert vermehrt Schleim – Folge: Husten, Atemnot.

Akute Bronchitis

Ursache: Meist viral (Erkältungsviren, Grippeviren). Seltener bakteriell (dann oft nach viraler Infektion).

Symptome: Husten (anfangs trocken, dann mit Schleim), Brustschmerzen beim Husten, leichtes Fieber, Abgeschlagenheit, Atemnot bei Anstrengung.

Dauer: Normalerweise 1-3 Wochen. Der Husten kann aber 6-8 Wochen anhalten.

Behandlung: Meist selbstlimitierend (heilt von selbst). Antibiotika sind fast nie nötig (wirken nicht gegen Viren!). Hustenlöser, viel trinken, inhalieren, Ruhe.

Chronische Bronchitis

Definition: Husten mit Auswurf an den meisten Tagen für mindestens 3 Monate in 2 aufeinanderfolgenden Jahren.

Ursache: Langfristige Reizung der Bronchien durch Rauchen (Hauptursache!), Luftverschmutzung, Stäube (Berufsbedingt), rezidivierende Infekte.

Symptome: Chronischer Husten (besonders morgens), Auswurf (oft gelblich-grünlich), Atemnot bei Belastung, häufige Infekte, im Winter schlimmer.

Gefahr: Kann zu COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) fortschreiten – bleibende Lungenschädigung!

Chronisch obstruktive Bronchitis (COPD)

Was ist das: Fortgeschrittene chronische Bronchitis mit irreversibler Verengung der Atemwege. Die Bronchien sind dauerhaft verengt, oft kombiniert mit Lungenemphysem (Zerstörung der Lungenbläschen).

Ursache: Rauchen in 80-90% der Fälle. Seltener: Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (genetisch), langjährige Schadstoffexposition.

Symptome: AHA-Symptome: Auswurf, Husten, Atemnot (schon bei leichter Belastung). Fortgeschritten: Atemnot in Ruhe, Sauerstoffmangel (Zyanose – bläuliche Verfärbung), Herzbelastung (Cor pulmonale).

Behandlung: Nicht heilbar, nur Verlangsamung möglich. Wichtigste Maßnahme: Rauchstopp! Medikamente: Bronchodilatatoren, Cortison, bei schwerem Verlauf Sauerstoff-Langzeittherapie.

Asthma Bronchiale – Die chronische Überreaktion

Asthma ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege mit variabler Atemwegsobstruktion (Verengung). Das Kennzeichen: Anfallsartige Atemnot mit pfeifendem Atem (Giemen), besonders beim Ausatmen. Die Bronchien sind chronisch entzündet, überempfindlich (bronchiale Hyperreagibilität) und reagieren auf Trigger mit Verkrampfung (Bronchospasmus), Schleimhautschwellung und vermehrter Schleimproduktion.

Die zwei Hauptformen von Asthma:

1. Allergisches Asthma (extrinsisch)

Häufigste Form (etwa 70% der Asthmatiker). Beginnt meist im Kindes- oder Jugendalter. Ursache: Allergische Reaktion auf eingeatmete Allergene.

Häufigste Allergene: Pollen (Gräser, Bäume, Kräuter), Hausstaubmilben (bzw. ihr Kot), Tierhaare (Katzen, Hunde, Pferde, Nagetiere), Schimmelpilzsporen, Berufsallergene (Mehlstaub bei Bäckern, Isocyanate bei Lackierern, Tierallergene bei Tierärzten).

Mechanismus: Das Immunsystem bildet IgE-Antikörper gegen harmlose Substanzen. Bei erneutem Kontakt: Mastzellen setzen Histamin und andere Entzündungsmediatoren frei → Bronchien verkrampfen, Schleimhaut schwillt an → Atemnot.

Begleiterkrankungen: Oft kombiniert mit anderen Allergien (Heuschnupfen, Neurodermitis, Nahrungsmittelallergien) – die „atopische Trias“.

2. Nicht-allergisches Asthma (intrinsisch)

Beginnt meist im Erwachsenenalter (ab 30-40 Jahren). Keine nachweisbaren Allergien. Ursache: Chronische Entzündung der Bronchien, oft nach viralen Infekten.

Trigger: Infekte (Erkältungen, Grippe – häufigster Trigger!), Kälte, Nebel, Anstrengung (Belastungsasthma), Stress, Medikamente (ASS-Intoleranz → Analgetika-Asthma), Reizstoffe (Rauch, Parfüm, Abgase, Putzmittel), Reflux (Magensäure reizt Bronchien).

Prognose: Oft schwerer und hartnäckiger als allergisches Asthma. Schlechteres Ansprechen auf Therapie.

Mischformen und Besonderheiten

Gemischtes Asthma: Kombination aus allergischen und nicht-allergischen Faktoren. Häufig im Verlauf.

Belastungsasthma: Asthmaanfälle nur bei körperlicher Anstrengung. Mechanismus: Schnelle Atmung → Abkühlung und Austrocknung der Bronchien → Reizung.

ASS-Intoleranz-Asthma (Samter-Trias): Asthma + Nasenpolypen + Unverträglichkeit von Schmerzmitteln (ASS, Ibuprofen, Diclofenac). Gefährlich – Asthmaanfall nach Schmerzmitteleinnahme kann lebensbedrohlich sein!

Die tieferen Ursachen – Warum manche Menschen Asthma/Bronchitis entwickeln

Nicht jeder, der Pollen einatmet, bekommt Asthma. Nicht jeder Raucher entwickelt COPD. Nicht jede Erkältung führt zu chronischer Bronchitis. Es gibt tieferliegende Faktoren, die die Anfälligkeit erhöhen:

1. Genetische Veranlagung

Asthma und Allergien sind teilweise erblich. Wenn beide Eltern Allergien/Asthma haben, hat das Kind ein 60-80% Risiko. Wenn ein Elternteil betroffen ist: 25-35% Risiko. Aber: Gene sind nicht Schicksal! Die Umwelt entscheidet, ob die Veranlagung sich manifestiert.

2. Geschwächtes Immunsystem

Ein gut funktionierendes Immunsystem kann mit Viren, Bakterien und Allergenen umgehen, ohne überzureagieren. Ein geschwächtes oder fehlgeleitetes Immunsystem macht anfällig für Infekte und allergische Reaktionen.

Ursachen für Immunschwäche: Nährstoffmängel (Vitamin D, Zink, Vitamin C, Vitamin A, Selen), Darmprobleme (80% des Immunsystems sitzen im Darm!), chronischer Stress, Schlafmangel, Zucker und Junkfood, Antibiotika-Überu (zerstören Darmflora).

3. Der kranke Darm – Leaky Gut und Dysbiose

Immer mehr Studien zeigen: Ein gesunder Darm schützt vor Allergien und Asthma. Ein kranker Darm fördert sie. Mechanismen: Leaky Gut (durchlässiger Darm) lässt Allergene und Entzündungsstoffe ins Blut → systemische Entzündung → auch Bronchien betroffen. Dysbiose (gestörte Darmflora) schwächt Immunregulation → Allergien und Autoimmunität.

Die Hygiene-Hypothese: Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, haben deutlich weniger Allergien und Asthma. Warum? Früher Kontakt mit vielen verschiedenen Mikroben trainiert das Immunsystem, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Unsere sterile, urbane Umwelt bietet diese Trainingsmöglichkeit nicht → das Immunsystem wird ängstlich, reagiert über.

4. Umweltbelastungen

Luftverschmutzung: Feinstaub, Stickoxide (NO₂), Ozon schädigen die Atemwege direkt, fördern Entzündungen, erhöhen Asthma-Risiko. Kinder, die an vielbefahrenen Straßen wohnen, haben höheres Asthma-Risiko.

Rauchen: Aktiv und passiv! Rauchen ist die Hauptursache für chronische Bronchitis und COPD. Passivrauch in der Kindheit erhöht Asthma-Risiko massiv.

Schimmel in der Wohnung: Schimmelpilzsporen sind starke Allergene und Reizstoffe. Chronische Exposition führt zu Atemwegsproblemen.

Chemikalien: Lösungsmittel, Lacke, Pestizide, Formaldehyd (in Möbeln, Teppichen) reizen Atemwege.

5. Chronische unterschwellige Entzündungen

Viele Asthmatiker haben chronisch erhöhte Entzündungswerte (hs-CRP). Diese unterschwellige systemische Entzündung fördert die bronchiale Entzündung. Ursachen: Übergewicht (Fettgewebe produziert Entzündungsstoffe!), Omega-3-Mangel / Omega-6-Überschuss, Zucker und verarbeitete Lebensmittel, chronischer Stress, kranker Darm.

Die Bioresonanzdiagnostik bei Atemwegserkrankungen

Mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt kann ich systematisch nach Ursachen und Triggern suchen:

1. Allergietestung

Testen auf häufige Inhalationsallergene: Pollen (Gräser, Bäume, Kräuter), Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze, Nahrungsmittelallergien (können Asthma triggern!), Berufsallergene.

2. Infektdiagnostik

Chronische Infektionen in den Atemwegen? Viren (besonders Herpes-Viren, EBV können chronisch reaktivieren), Bakterien (Mykoplasmen, Chlamydien, Bordetella), Pilze (Candida, Aspergillus), auch Zähne und Nasennebenhöhlen (chronische Sinusitis!) als Entzündungsherde.

3. Immunsystem-Check

Nährstoffstatus: Vitamin D, Zink, Vitamin A, Vitamin C, Selen, Omega-3. Darmgesundheit: Leaky Gut, Dysbiose. Chronische Entzündungen: hs-CRP.

4. Umweltbelastungen

Schwermetalle, Pestizide, Lösungsmittel, Schimmelbelastung, Elektrosmog-Sensibilität.

Naturheilkundliche Behandlung

Akute Bronchitis – Sanft und effektiv

Pflanzliche Hustenmittel

Thymian: Schleimlösend, antibakteriell, entkrampfend. Efeu: Schleimlösend, bronchienerweiternd. Spitzwegerich: Reizlindernd, entzündungshemmend. Pelargonium sidoides (Umckaloabo): Verkürzt Krankheitsdauer bei akuter Bronchitis nachweislich. NAC (N-Acetylcystein): Sehr effektiver Schleimlöser, antioxidativ.

Inhalationen

Heißer Wasserdampf mit ätherischen Ölen (Eukalyptus, Thymian, Pfefferminze) oder Salzlösung (isotonisch 0,9% oder hypertonsalz 3%). Befeuchtet Schleimhäute, löst Schleim, wirkt antibakteriell.

Chronische Bronchitis & Asthma – Langfristiger Ansatz

1. Immunsystem stärken

Vitamin D: 4.000-5.000 IE täglich (Spiegel auf 60-80 ng/ml). Zink: 25 mg täglich. Vitamin C: 1.000-2.000 mg täglich. Vitamin A: 5.000-10.000 IE täglich (wichtig für Schleimhäute!). Selen: 200 µg täglich. Omega-3: 2-3g EPA/DHA täglich (stark entzündungshemmend!).

2. Darmsanierung

Bei den meisten Asthma/Bronchitis-Patienten finde ich Darmprobleme. Die 4-R-Strategie: Remove, Replace, Reinoculate, Repair. Probiotika hochdosiert. Präbiotika. L-Glutamin für Darmwand-Heilung.

3. Entzündungshemmende Ernährung

Viel Gemüse und Obst (Antioxidantien!). Omega-3-reich: fetter Fisch, Leinöl, Walnüsse. Ingwer, Kurkuma (stark entzündungshemmend). Meiden: Zucker, Weißmehl, Transfette, Omega-6-Überschuss (Sonnenblumenöl), Milchprodukte (können verschleimen), bei Allergien: Auslöser meiden.

4. Atemtherapie & Bewegung

Buteyko-Methode (Hyperventilation reduzieren), Lippenbremse (beim Ausatmen Lippen leicht geschlossen → Bronchien bleiben offen), Kutschersitz (Atemhilfsmuskulatur entlasten), Yoga (Pranayama = Atemübungen), moderate Ausdauerbewegung (Spazieren, Radfahren, Schwimmen – aber nicht überfordern!).

Praxisbeispiel – Asthma deutlich gebessert

Fall: 35-jährige Patientin mit schwerem allergischem Asthma

Seit Kindheit allergisches Asthma (Pollen, Hausstaubmilben, Katzen). Nahm täglich hochdosiertes Cortison-Spray, dazu Notfall-Spray mehrmals wöchentlich. Trotzdem: häufige Asthmaanfälle, besonders im Frühjahr (Pollenflug) und bei Erkältungen. Sport unmöglich. Peak-Flow-Werte im roten Bereich.

Die Bioresonanzdiagnostik zeigte: Massiver Vitamin-D-Mangel (nur 8 ng/ml!), Zinkmangel, ausgeprägtes Leaky Gut und Dysbiose (Darmfloraanalyse bestätigte dies), multiple Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Gluten, Milch, Eier – wusste sie nicht!), chronische Candida-Überwucherung im Darm, Omega-3-Mangel, hohe Entzündungswerte (hs-CRP 8 mg/l).

Therapie: Vitamin D 10.000 IE täglich, Zink 25 mg, Vitamin C 2.000 mg, Omega-3 3g täglich, intensive Darmsanierung (Anti-Pilz-Behandlung, Probiotika, L-Glutamin), Eliminationsdiät (glutenfrei, milchfrei, eifrei für 3 Monate), entzündungshemmende Ernährung, Bioresonanztherapie wöchentlich, Atemtherapie (Buteyko-Methode).

Ergebnis nach 6 Monaten: Cortison-Spray in Absprache mit Pneumologen halbiert!, Notfall-Spray nur noch 1-2x monatlich (vorher mehrmals wöchentlich!), keine schweren Asthmaanfälle mehr, Peak-Flow-Werte im grünen Bereich, kann wieder Sport machen (Joggen, Yoga), Vitamin D bei 65 ng/ml, hs-CRP bei 2 mg/l (normalisiert!), Lebensqualität enorm verbessert.

Endlich wieder frei durchatmen

Lassen Sie uns gemeinsam die Ursachen Ihrer Atemwegsprobleme finden und gezielt behandeln. In einem ausführlichen Erstgespräch (60 Min) mit Bioresonanzdiagnostik gehen wir auf Ursachensuche.

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Naturheilpraxis Arno Kreuer
Silcherstr. 9, 73249 Wernau
Tel: 07153 / 32314
E-Mail: Kreuer@mail.de

Herzlichst,
Ihr Arno Kreuer
Heilpraktiker seit 1992
Spezialist für chronische Atemwegserkrankungen

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