Heuschnupfen & Pollinose – Ursachendiagnose

 

 

Heuschnupfen (Pollenallergie)

Ursachenorientierte Behandlung mit Bioresonanz nach Paul Schmidt, klassischer Homöopathie & Akupunktur – Nicht nur Symptome unterdrücken, sondern heilen

Juckende, tränende Augen. Niesattacken. Verstopfte oder laufende Nase. Juckreiz in Nase, Gaumen und Ohren. Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Das sind die typischen Symptome des Heuschnupfens (allergische Rhinitis, Pollinosis). In Deutschland leiden etwa 15-20% der Bevölkerung – das sind 12-16 Millionen Menschen! – an einer Pollenallergie. Tendenz steigend. Kinder sind besonders häufig betroffen: Bei 10-15% beginnt die Allergie bereits im Kindergarten- oder Schulalter.

Die Schulmedizin behandelt Heuschnupfen symptomatisch: Antihistaminika (Tabletten, Nasenspray) unterdrücken die allergische Reaktion, Cortison-Nasenspray hemmt die Entzündung, bei schwerem Verlauf systemische Cortison-Tabletten, Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie = SIT) versucht, das Immunsystem an die Allergene zu „gewöhnen“ – dauert 3-5 Jahre, Erfolgsrate 60-70%, nicht bei allen Pollen möglich. Diese Therapien können die Symptome lindern – aber die grundlegende Frage bleibt unbeantwortet: Warum reagiert das Immunsystem überhaupt allergisch auf harmlose Pollen?

In meiner naturheilkundlichen Praxis seit 1992 verfolge ich den ursachenorientierten Ansatz der Bioresonanz nach Paul Schmidt in Kombination mit klassischer Homöopathie, Akupunktur und weiteren bewährten Naturheilverfahren. Paul Schmidt erkannte: „Die Allergie ist keine Krankheit der Pollen, sondern eine gestörte Regulation des Immunsystems.“ Mit der Bioresonanzanalyse nach Paul Schmidt, durchgeführt mit Rayonex-Geräten (PS 1000 polar, PS 10, Rayocomp), teste ich systematisch: Warum ist das Immunsystem fehlgesteuert? Liegt eine Dysbiose (gestörte Darmflora) vor – 80% des Immunsystems sitzen im Darm! Besteht ein Leaky Gut (durchlässiger Darm)? Gibt es Nährstoffmängel (Vitamin D, Zink, Omega-3)? Liegen Belastungen vor (Schwermetalle, chronische Infektionen)? Ist die Leber überlastet (wichtigstes Entgiftungsorgan!)? Gibt es eine Histamin-Intoleranz (verstärkt allergische Symptome massiv)?

Wenn wir diese tieferliegenden Ursachen finden und gezielt behandeln – mit Bioresonanz, Homöopathie, Akupunktur, Darmsanierung, gezielten Nährstoffen – kann das Immunsystem zur Balance zurückfinden. Die allergische Reaktion wird schwächer oder verschwindet ganz. Viele meiner Patienten sind nach 1-2 Pollensaisons deutlich besser oder sogar beschwerdefrei – ohne Antihistaminika, ohne Cortison.

 

Was ist Heuschnupfen? – Die Mechanismen verstehen

Die allergische Reaktion – Was passiert im Körper?

Heuschnupfen ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Pollen (Gräser, Bäume, Kräuter). Das Immunsystem stuft die Pollen fälschlicherweise als gefährlich ein – als wären sie Parasiten oder Krankheitserreger – und bekämpft sie.

Phase 1: Sensibilisierung (erstkontakt – meist unbemerkt)

Beim Erstkontakt mit einem bestimmten Pollen (z.B. Birkenpollen) passiert zunächst nichts Sichtbares. Aber im Körper läuft ein Prozess ab: Das Immunsystem erkennt das Pollenallergen, stuft es fälschlicherweise als Bedrohung ein, bildet spezifische IgE-Antikörper gegen dieses Allergen, diese IgE-Antikörper heften sich an Mastzellen (eine Art Immunzellen in Haut und Schleimhäuten). Ab jetzt ist die Person sensibilisiert – bereit für eine allergische Reaktion beim nächsten Kontakt.

Phase 2: Allergische Reaktion (bei erneutem Kontakt)

Beim erneuten Kontakt mit demselben Pollen (z.B. nächstes Frühjahr): Die Pollen gelangen auf die Schleimhäute (Nase, Augen), werden dort von den IgE-Antikörpern erkannt, die IgE-Antikörper aktivieren die Mastzellen, die Mastzellen schütten massenhaft Entzündungsmediatoren aus – vor allem Histamin, aber auch Leukotriene, Prostaglandine. Diese Entzündungsmediatoren verursachen die typischen Symptome: Histamin erweitert Blutgefäße → Schwellung, Rötung, Histamin stimuliert Nervenendigungen → Juckreiz, Histamin erhöht Schleimproduktion → laufende Nase, tränende Augen, Leukotriene verengen Bronchien → bei manchen Menschen Asthma (allergisches Asthma als Folge von Heuschnupfen!).

Der „allergische Marsch“

Heuschnupfen ist oft der erste Schritt einer Allergiekarriere (atopische Erkrankungen): Im Säuglingsalter: Neurodermitis, im Kleinkindalter: Nahrungsmittelallergien, im Schulalter: Heuschnupfen, im Jugend-/Erwachsenenalter: allergisches Asthma. Etwa 40% der Heuschnupfen-Patienten entwickeln ohne Behandlung Asthma! Deshalb: Heuschnupfen ernst nehmen, nicht nur unterdrücken, sondern ursächlich behandeln.

Die häufigsten Pollenallergene in Deutschland

Frühblüher (Februar-April)

Hasel, Erle: Beginnen oft schon Ende Januar/Anfang Februar bei mildem Wetter. Symptome mitten im Winter! Birke: Der Hauptauslöser! Birkenpollenallergie ist mit Abstand die häufigste (50-60% aller Heuschnupfenpatienten). Hochsaison: März-April. Birkenpollenallergiker haben oft Kreuzallergien mit Nahrungsmitteln (siehe unten). Esche, Buche, Eiche: Blühen April-Mai.

Gräser und Getreide (Mai-August)

Gräser: Zweitwichtigster Auslöser! Gräserpollenallergie bei 40-50% der Heuschnupfenpatienten. Hochsaison: Mai-Juli (Hauptblütezeit der Gräser). Problem: Es gibt über 100 Gräserarten, die fast alle allergieauslösend sind. Roggen, Weizen (als Getreide-Pollen, nicht das Mehl!): Blühen Mai-Juni. Achtung: Roggen-Pollenallergie ist NICHT dasselbe wie Glutenunverträglichkeit!

Kräuter (Juli-Oktober)

Beifuß: Blüht Juli-September. Beifußpollenallergiker haben oft Kreuzallergien mit Sellerie, Karotten, Gewürzen. Ambrosia (Ragweed): Hochallergen! Bereits wenige Pollen reichen für Symptome. Blüht August-Oktober. Problem: Ambrosia breitet sich in Deutschland immer mehr aus (eingeschleppt aus Nordamerika).

Die tieferen Ursachen – Warum reagiert das Immunsystem allergisch?

„Die Allergie ist keine Krankheit der Pollen, sondern eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Regulieren wir das Immunsystem, verschwindet die Allergie.“ – Paul Schmidt

1. Gestörte Darmflora (Dysbiose) – 80% des Immunsystems sitzen hier!

Ein gesunder Darm mit intakter Darmflora ist die Basis für ein ausgeglichenes Immunsystem. Die Darmflora trainiert das Immunsystem von Kindheit an: „Das ist Freund, das ist Feind.“ Bei Dysbiose ist dieses Training gestört.

Studien zeigen: Allergiker haben signifikant häufiger Dysbiose als Nicht-Allergiker. Besonders: Mangel an Laktobazillen und Bifidobakterien (schützende Bakterien), Überwucherung mit Enterokokken, Clostridien oder E. coli (fördern Th2-Immunantwort = allergische Reaktion). Kinder, die im ersten Lebensjahr Antibiotika bekamen, haben 50% höheres Allergierisiko! (Antibiotika zerstören Darmflora). Kinder, die auf dem Bauernhof aufwachsen, haben 50% weniger Allergien! (Kontakt mit vielfältigen Mikroorganismen → robuste Darmflora).

Mechanismus: Gute Darmbakterien produzieren kurzkettige Fettsäuren (Butyrat) → entzündungshemmend, regulieren Th1/Th2-Balance (allergisch ist Th2-Überschuss), stimulieren regulatorische T-Zellen (Tregs) → diese dämpfen überschießende Immunreaktionen.

2. Leaky Gut (Durchlässiger Darm) – Die Eintrittspforte

Bei vielen Allergikern ist die Darmbarriere geschädigt. Die normalerweise dichten Verbindungen zwischen Darmzellen (Tight Junctions) werden durchlässig. Folgen: Unverdaute Nahrungspartikel (Proteine), bakterielle Bestandteile (Lipopolysaccharide = LPS), Toxine gelangen ins Blut, das Immunsystem wird ständig aktiviert → chronische Entzündung, Silent Inflammation, das Immunsystem ist im Dauerstress → Fehlsteuerung → Allergien entstehen.

Ursachen für Leaky Gut: Dysbiose (gestörte Darmflora), Gluten (erhöht Zonulin → öffnet Tight Junctions – auch bei Menschen ohne Zöliakie!), NSAR-Schmerzmittel (Ibuprofen, Diclofenac schädigen Darmwand direkt), Alkohol, chronischer Stress, Nährstoffmängel (Zink, Vitamin D, Omega-3, L-Glutamin).

3. Nährstoffmängel – Die Immun-Schwächung

Vitamin D: Reguliert Immunsystem fundamental. Mangel (unter 30 ng/ml) fördert Allergien massiv! Vitamin-D-Mangel erhöht Allergierisiko. Mechanismus: Vitamin D fördert regulatorische T-Zellen (Tregs) → diese dämpfen überschießende Immunreaktionen. Vitamin D hemmt die Th2-Immunantwort (allergische Reaktion).

Zink: Essenziell für Immunregulation. Mangel → geschwächte Immunbarrieren (Schleimhäute), erhöhte Histaminfreisetzung (Zink hemmt Histamin-Ausschüttung aus Mastzellen!), gestörte Th1/Th2-Balance.

Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA): Stark entzündungshemmend. Reduzieren allergische Entzündungen, senken IgE-Produktion, stabilisieren Mastzellen (weniger Histamin-Ausschüttung).

Quercetin: Pflanzlicher Stoff (in Zwiebeln, Äpfeln, Kapern). Natürlicher Mastzell-Stabilisator! Hemmt Histamin-Freisetzung. Reduktion allergischer Symptome.

4. Histamin-Intoleranz – verstärkt Allergiesymptome

Viele Heuschnupfen-Patienten haben zusätzlich eine Histamin-Intoleranz. Das bedeutet: Der Körper baut Histamin nicht richtig ab (Enzym DAO fehlt oder ist gehemmt). Folge: Histamin reichert sich an → selbst geringe zusätzliche Histamin-Ausschüttung durch Pollen führt zu massiven Symptomen.

Symptome Histamin-Intoleranz: Nicht nur Heuschnupfen-Symptome, sondern auch: Kopfschmerzen/Migräne nach histaminreichen Lebensmitteln (Rotwein, Käse, Salami), Herzrasen, Flush (rotes Gesicht), Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall, Bauchschmerzen), Hautjucken, Nesselsucht.

Lösung: Histaminarme Ernährung während Pollensaison (meiden: gereifter Käse, Rotwein, Sauerkraut, Salami, Schokolade, Tomaten, Spinat, Erdbeeren), DAO-Enzym supplementieren (zu Mahlzeiten), Darm sanieren (DAO wird in Darmschleimhaut produziert – bei Leaky Gut oft Mangel!).

5. Kreuzallergien – Pollen und Nahrungsmittel

Viele Heuschnupfen-Patienten entwickeln Kreuzallergien mit Nahrungsmitteln. Grund: Pollenallergene ähneln strukturell bestimmten Nahrungsmittel-Proteinen. Das Immunsystem erkennt diese ähnlichen Proteine und reagiert allergisch.

Birkenpollenallergie: Kreuzreaktionen mit: Kern- und Steinobst (Apfel, Birne, Kirsche, Pfirsich, Pflaume, Aprikose), Nüsse (Haselnuss!, Walnuss, Mandel), Gemüse (rohe Karotte, Sellerie), Gewürze (Anis, Kümmel, Koriander). Symptome: orales Allergiesyndrom (OAS) → Kribbeln, Jucken, Schwellung von Lippen, Zunge, Gaumen nach Essen dieser Lebensmittel. Oft nur bei rohem Obst/Gemüse (Erhitzen zerstört Allergene).

Gräserpollenallergie: Kreuzreaktionen mit: Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer – aber meist nur als Mehl problematisch, nicht als Pollen), Hülsenfrüchte (Soja, Erdnuss), Tomaten.

Beifußpollenallergie: Kreuzreaktionen mit: Sellerie (stark!), Karotte, Gewürze (Anis, Pfeffer, Paprika, Curry, Zimt), Sonnenblumenkerne, Kamille.

Bioresonanz-Diagnostik nach Paul Schmidt bei Heuschnupfen

Mit der Bioresonanzanalyse nach Paul Schmidt teste ich systematisch alle Faktoren, die Heuschnupfen verursachen oder verstärken können. Das Rayonex-Gerät (PS 1000 polar, PS 10 oder Rayocomp) misst energetische Zustände. Jedes Organ, jedes Allergen, jeder Nährstoff hat eine charakteristische Frequenz.

Ablauf der Bioresonanz-Allergiediagnostik

1. Ausführliche Anamnese (60 Minuten)

Wann treten die Symptome auf (welche Monate)? Welche Symptome (Augen, Nase, Bronchien, Haut)? Seit wann besteht der Heuschnupfen? Welche Behandlungen bisher? Gibt es Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten? Wie ist die Verdauung? Ernährungsgewohnheiten? Stress? Antibiotika in der Vergangenheit?

2. Systematische Bioresonanz-Testung

Allergene: Frühblüher (Hasel, Erle, Birke, Esche, Buche, Eiche), Gräser (verschiedene Gräserarten), Getreide (Roggen, Weizen, Gerste als Pollen), Kräuter (Beifuß, Ambrosia), Hausstaubmilben (oft kombiniert mit Pollenallergie), Schimmelpilze, Tierhaare.

Kreuzallergene (Nahrungsmittel): Kern-/Steinobst, Nüsse, Gemüse, Gewürze.

Immunsystem und Regulation: Immunorgane (Thymus, Milz, Lymphsystem), Mastzellen (Histamin-Freisetzung), IgE-Regulation, Th1/Th2-Balance.

Darmgesundheit: Darmflora-Balance (Dysbiose?), Leaky Gut, Dünndarm, Dickdarm, Leber (Entgiftung!).

Nährstoffstatus: Vitamin D, Zink, Omega-3, Quercetin, Vitamin C, Selen.

Histamin-Stoffwechsel: DAO-Enzym-Status, Histamin-Intoleranz.

Belastungen: Schwermetalle, chronische Infektionen, Elektrosmog.

3. Ergänzende Labordiagnostik bei Bedarf

Allergie-Diagnostik: Gesamt-IgE im Blut (erhöht bei Allergien), spezifisches IgE gegen einzelne Allergene (RAST-Test, CAP-Test) → zeigt, auf welche Pollen reagiert wird, Hauttest (Prick-Test beim Allergologen) → bestätigt Sensibilisierung.

Darm-Diagnostik: Stuhldiagnostik: Darmfloraanalyse (zeigt Dysbiose), Zonulin (Marker für Leaky Gut), Calprotectin (Entzündungsmarker).

Nährstoff-Diagnostik: Vitamin D (25-OH-Vitamin-D), Zink (Vollblut!), Omega-3-Index, DAO-Aktivität (bei Verdacht auf Histamin-Intoleranz).

Bioresonanz-Therapie nach Paul Schmidt bei Heuschnupfen

Die Bioresonanz-Therapie arbeitet mit harmonisierenden Frequenzen, die das fehlgesteuerte Immunsystem regulieren. Ziel: Nicht Symptome unterdrücken, sondern die Fehlregulation beheben.

Typischer Therapieplan (beginnen idealerweise 3-4 Monate vor Pollensaison!)

Phase 1: Grundregulation (3-4 Monate vor Pollensaison)

Bioresonanz-Sitzungen: 2x wöchentlich für 4 Wochen, dann 1x wöchentlich. Desensibilisierung gegen spezifische Allergene (Birke, Gräser etc.), Immunmodulation (Th1/Th2-Balance, regulatorische T-Zellen fördern), Mastzell-Stabilisierung (reduziert Histamin-Freisetzung), Darmflora-Harmonisierung, Leaky-Gut-Heilung, Leber-Unterstützung (Entgiftung).

Begleitmaßnahmen: Darmsanierung mit hoch dosierten Probiotika (50 Mrd. KBE täglich), L-Glutamin 10g täglich (heilt Darmwand), Vitamin D 5.000-10.000 IE täglich (Spiegel auf 60-80 ng/ml bringen!), Zink 25-50mg täglich, Omega-3 2-3g täglich, Quercetin 500-1.000mg täglich (Mastzell-Stabilisator), histaminarme Ernährung.

Phase 2: Akutbehandlung (während Pollensaison)

Bioresonanz-Sitzungen: 1x wöchentlich oder bei Bedarf. Akute Desensibilisierung (gegen gerade fliegende Pollen), Mastzell-Stabilisierung, Entzündungshemmung.

Begleitmaßnahmen: Nährstoffe weiter (besonders Quercetin, Vitamin C hoch dosiert 2-3g/Tag), homöopathische Akutmittel (siehe unten), bei starken Symptomen: kurzfristig Antihistaminika erlaubt (aber möglichst gering dosiert).

Phase 3: Nachbehandlung (nach Pollensaison)

Bioresonanz-Sitzungen: Alle 2-4 Wochen. Stabilisierung der Immunregulation, Vorbereitung auf nächste Saison.

Begleitmaßnahmen: Darmsanierung fortsetzen (mindestens 6 Monate!), Nährstoffe als Erhaltung.

Klassische Homöopathie bei Heuschnupfen

Bewährte homöopathische Mittel

Konstitutionelle Behandlung (vor der Saison)

In der konstitutionellen Homöopathie wähle ich das Mittel nach dem Gesamtbild des Patienten (nicht nur nach Heuschnupfen-Symptomen). Diese Behandlung beginnt idealerweise 3-4 Monate vor der Pollensaison. Ziel: Grundlegende Regulation des Immunsystems. Häufig passende Mittel: Sulfur, Pulsatilla, Natrium muriaticum, Tuberculinum, Medorrhinum – je nach individueller Konstitution.

Spezifische Heuschnupfen-Mittel (Akutbehandlung)

Galphimia glauca D4 oder D12: DAS Heuschnupfen-Mittel! Symptome: Fließschnupfen, Niesreiz, juckende Augen, allgemeine Heuschnupfen-Beschwerden. Dosierung: 3x täglich 5 Globuli oder 20 Tropfen, bei akuten Symptomen alle 30 Min. Beginn: 4-6 Wochen vor erwarteter Pollensaison!

Luffa operculata D4 oder D6: Bei verstopfter Nase, Druckgefühl in Stirn/Nebenhöhlen, trockener Nase mit Borkenbildung. Oft kombiniert mit Galphimia. Dosierung: 3x täglich 5 Globuli.

Sabadilla D6 oder D12: Bei heftigen Niesattacken (10-20x hintereinander!), extremem Juckreiz in Nase, Gaumen, Ohren, wässrigem Fließschnupfen, Besserung durch warme Getränke. Dosierung: Bei Niesanfall sofort 5 Globuli, dann alle 15 Min wiederholen bis Besserung.

Allium cepa D6 oder D12: Wenn Symptome aussehen wie beim Zwiebelschneiden: Starkes Tränen der Augen (mild, nicht brennend), scharfer, wundmachender Nasenschleim, Fließschnupfen wie Wasser, Besserung an frischer Luft. Dosierung: 3-5x täglich 5 Globuli.

Euphrasia D6 oder D12: Wenn Augen im Vordergrund: Starkes Tränen (scharf, brennend!), gerötete, geschwollene Augen, Lichtempfindlichkeit, milde Nasensymptome. Dosierung: 3-5x täglich 5 Globuli.

Arsenicum album D12 oder C30: Bei brennenden Absonderungen (Nase, Augen), Unruhe, Ängstlichkeit, Frösteln, Verschlechterung nachts (1-3 Uhr), Besserung durch Wärme, warme Getränke. Dosierung: 2-3x täglich 5 Globuli.

Natrium muriaticum D12 oder C30: Bei Fließschnupfen wie Eiweiß, Niesen morgens beim Aufwachen, Lippenherpes oft begleitend, emotionale Verschlossenheit, Verlangen nach Salz. Dosierung: 2x täglich 5 Globuli.

Akupunktur bei Heuschnupfen – Schnelle Linderung

Wirksamkeit belegt

Akupunktur bei allergischer Rhinitis ist wissenschaftlich gut untersucht. Akupunktur reduziert Heuschnupfen-Symptome, reduziert Antihistaminika-Bedarf signifikant, verbessert Lebensqualität deutlich. Mechanismus: Akupunktur reguliert das Immunsystem (moduliert Th1/Th2-Balance), hemmt Mastzellen (weniger Histamin-Freisetzung), entzündungshemmend (reduziert Interleukin-4, Interleukin-5), und verbessert die Nasenschleimhaut-Durchblutung.

Wichtige Akupunkturpunkte bei Heuschnupfen

Di 4 (Dickdarm 4 = „Hegu“): Auf Handrücken zwischen Daumen und Zeigefinger. Wichtigster Punkt für Kopf, Gesicht, Nase. Öffnet die Nase, lindert Kopfschmerzen. Di 20 (Dickdarm 20 = „Ying Xiang“): Neben den Nasenflügeln. Lokalpunkt für die Nase, öffnet sofort die Nasenatmung! Bl 2 (Blase 2 = „Zan Zhu“): Inneres Ende der Augenbraue. Bei Augensymptomen, Stirnkopfschmerz. Ma 36 (Magen 36 = „Zu San Li“): Unter dem Knie. Stärkt Immunsystem, tonisiert Qi. MP 6 (Milz-Pankreas 6 = „San Yin Jiao“): Innenseite Unterschenkel. Stärkt Milz, reguliert Immunsystem. Lu 7 (Lunge 7 = „Lie Que“): Unterarm, oberhalb Handgelenk. Wichtig bei Atemwegsbeschwerden.

Behandlungsschema

Idealerweise: 10-15 Sitzungen vor der Pollensaison (Frequenz: 2x/Woche, dann 1x/Woche). Während Pollensaison: bei Bedarf Akutsitzungen (oft dramatische Sofortlinderung innerhalb von Minuten!). Erhaltung: 1 Sitzung/Monat während Saison.

Weitere Therapien aus meiner Praxis

Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen

Vitamin C ist ein natürliches Antihistaminikum! Hochdosiert (7,5-15g als Infusion) hemmt es: Histamin-Freisetzung aus Mastzellen, Histamin-Wirkung an den Rezeptoren, entzündliche Reaktionen. Zusätzlich: starkes Antioxidans (schützt Schleimhäute). Anwendung: 1-2 Infusionen pro Woche während Pollensaison, vorbeugend auch schon 4 Wochen vorher beginnen.

Eigenbluttherapie

Klassisches Naturheilverfahren zur Immunmodulation. Wirkmechanismus: Dem Patienten wird venöses Blut entnommen (5-10ml), sofort intramuskulär oder subkutan wieder injiziert. Das „fremde“ eigene Blut stimuliert unspezifisch das Immunsystem → Umstimmung, Regulation. Anwendung bei Heuschnupfen: 8-10 Behandlungen vor der Pollensaison (1-2x wöchentlich). Oft kombiniert mit homöopathischen Zusätzen (potenzierte Allergene, Echinacea).

Fiktives Fallbeispiel – Von schwerem Heuschnupfen zu beschwerdefrei

Fiktiver Fall: 32-jährige Patientin mit schwerem Birken- und Gräser-Heuschnupfen

(Hinweis: Dies ist ein fiktives, aber typisches Fallbeispiel aus meiner Praxis-Erfahrung)

Ausgangssituation: Seit 15 Jahren Heuschnupfen, jedes Jahr schlimmer werdend. Betroffen März-Juli (Birke + Gräser). Symptome: Ständiges Niesen (Attacken mit 20-30x), extrem juckende Augen (nachts wegen Juckreiz wach!), verstopfte Nase (konnte kaum durch Nase atmen), Druckgefühl in Stirn/Nebenhöhlen, extreme Müdigkeit, Konzentrationsstörungen. Lebensqualität massiv eingeschränkt: konnte nicht ins Freie, Sport unmöglich, Arbeit (Büro) sehr erschwert. Behandlung bisher: Antihistaminika-Tabletten täglich (Cetirizin), Cortison-Nasenspray, trotzdem starke Beschwerden. Hyposensibilisierung vor 5 Jahren versucht → nach 2 Jahren abgebrochen wegen mangelndem Erfolg.

Bioresonanz-Diagnostik nach Paul Schmidt: Starke Reaktion auf Birke und Gräser (bestätigt), Kreuzallergien: Apfel, Haselnuss, Karotte (berichtete orales Allergiesyndrom), massive Dysbiose (Darmfloraanalyse: kaum Bifidobakterien, Überwucherung mit E. coli und Enterokokken), Leaky Gut (Zonulin im Stuhl stark erhöht: 110 ng/ml, normal <60), Candida-Überwucherung im Darm, massiver Vitamin-D-Mangel (15 ng/ml!), Zinkmangel, Omega-3-Mangel (Index 3,2%, sollte >8% sein), Histamin-Intoleranz (DAO-Aktivität erniedrigt), Leber leicht belastet (erhöhte Leberwerte: GPT 62 U/l).

Therapieplan (begann im November – 4 Monate vor Birkenblüte):

November-Februar: Grundregulation
Bioresonanz: 2x/Woche für 4 Wochen (Desensibilisierung Birke+Gräser, Immunmodulation, Darmflora-Harmonisierung, Leaky-Gut-Heilung, Leber-Unterstützung), dann 1x/Woche bis Februar. Darmsanierung: Anti-Pilz-Behandlung (Nystatin 4 Wochen), hochdosierte Probiotika 50 Mrd. KBE täglich, L-Glutamin 10g/Tag, Präbiotika (Inulin). Nährstoffe: Vitamin D 10.000 IE täglich (Spiegel hochbringen!), Zink 50mg, Omega-3 3g (EPA/DHA), Quercetin 1.000mg, Vitamin C 2.000mg. Homöopathie: Konstitutionsmittel Natrium muriaticum C200 (1 Gabe), ab Januar: Galphimia glauca D12 3x täglich vorbeugend. Ernährung: Histaminarme Kost, viel Gemüse, Verzicht auf Zucker, Weißmehl, Alkohol.

März-Juli: Während Pollensaison
Bioresonanz: 1x/Woche, bei starken Symptomen 2x. Akupunktur: Bei akuten Beschwerden (insgesamt 6 Sitzungen während Saison) → brachte jeweils sofortige Linderung für mehrere Tage! Vitamin-C-Infusionen: 10g, alle 2 Wochen (insgesamt 8 Infusionen März-Juli). Homöopathie: Galphimia weiter, bei akuten Niesattacken: Sabadilla D12 (half sehr gut!), bei starken Augensymptomen: Euphrasia D6. Nährstoffe: Weiter wie vorher, Quercetin auf 1.500mg erhöht.

Ergebnisse nach der ersten Saison (März-Juli): Birkenzeit (März-April): Nur leichte Symptome! Statt ständigem Niesen nur noch gelegentlich. Augen juckten noch etwas, aber bei Weitem nicht so schlimm. Nase weitgehend frei (kein Cortison-Spray mehr nötig!). Konnte wieder spazieren gehen, leichten Sport. Antihistaminika nur noch 2-3x pro Woche (statt täglich). Gräserzeit (Mai-Juli): Etwas stärker, aber auch hier deutlich besser als früher. Mit Akupunktur gut beherrschbar. Lebensqualität deutlich verbessert! Nachtkontrolle Labor: Vitamin D 68 ng/ml (optimal!), Zink normalisiert, Omega-3-Index 7,8% (fast optimal), Darmflora-Kontrolltest: Bifidobakterien wieder vorhanden, E. coli normalisiert, Zonulin bei 52 ng/ml (Leaky Gut geheilt!).

Zweite Saison (Jahr 2): Therapie wie im ersten Jahr fortgesetzt (Bioresonanz 1x/Monat Erhaltung, Nährstoffe, Probiotika, Homöopathie). Ergebnis: Birkenzeit fast beschwerdefrei! Nur noch an sehr pollenreichen Tagen leichtes Augenjucken. Keine Antihistaminika mehr nötig! Gräserzeit: Auch hier deutlich besser, nur noch leichte Symptome. Akupunktur 2-3x für Feintuning.

Ihre Aussage nach 2 Jahren: „Ich kann es kaum glauben. 15 Jahre lang habe ich jeden Frühling/Sommer gelitten. Die Bioresonanz-Diagnostik hat gezeigt, dass nicht die Pollen das Problem waren, sondern mein Darm, die Nährstoffmängel, die Histamin-Intoleranz. Als wir das behandelt haben, wurde der Heuschnupfen immer schwächer. Jetzt kann ich wieder leben im Frühling! Die Kombination aus Bioresonanz, Darmsanierung, Homöopathie und Akupunktur hat mich geheilt – nicht nur Symptome unterdrückt wie früher die Medikamente.“

Heilen Sie Ihren Heuschnupfen ursächlich

Die Bioresonanz nach Paul Schmidt in Kombination mit klassischer Homöopathie, Akupunktur und ganzheitlicher Therapie bietet einen ursachenorientierten Ansatz bei Heuschnupfen. Nicht nur Symptome unterdrücken – sondern die Fehlregulation des Immunsystems beheben.

Idealerweise beginnen wir 3-4 Monate vor der Pollensaison. In einem ausführlichen Erstgespräch (60 Minuten) mit Bioresonanz-Diagnostik finden wir Ihre individuellen Ursachen. Dann erstellen wir einen maßgeschneiderten Therapieplan.

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Naturheilpraxis Arno Kreuer
Heilpraktiker seit 1992
Spezialist für Bioresonanz nach Paul Schmidt, klassische Homöopathie & Akupunktur

Silcherstr. 9, 73249 Wernau
Tel: 07153 / 32314
E-Mail: Kreuer@mail.de

Herzlichst,
Ihr Arno Kreuer
Heilpraktiker seit 1992
Bioresonanz nach Paul Schmidt – Homöopathie – Akupunktur

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